Jetzt hat es ja schon so begonnen.

Ich weiß es nicht.
Wenn ich aber nicht weiß, wie ich beginnen soll,
dann muss ich mich fragen, wie ich beginnen soll.
Ich habe also richtig begonnen, indem ich mich gefragt habe, wie ich beginnen soll.

Ich weiß es nicht.
Wenn ich aber nicht weiß, wie dieses Buch beginnen soll,
dann muss ich mich fragen, wie dieses Buch beginnen soll.
Dieses Buch hat also richtig begonnen, indem ich mich gefragt habe, wie dieses Buch beginnen soll.

Ich weiß es nicht.
Wenn ich aber nicht weiß, wie diese Website beginnen soll,
dann muss ich mich fragen, wie diese Website beginnen soll.
Diese Website hat also richtig begonnen, indem ich mich gefragt habe, wie diese Website beginnen soll.


Wie soll es weitergehen?

Ich weiß es nicht.
Wenn ich aber nicht weiß, wie es weitergehen soll,
dann muss ich mich fragen, wie es weitergehen soll.

Wie ich aber nur ein einziges Mal richtig beginnen kann, indem ich mich frage,
wie ich beginnen soll,
so ist es auch nur ein einziges Mal richtig, zu fragen, wie es weitergehen soll.
Denn wenn ich immer und immer wieder fragen würde "Wie weiter?",
dann würde es eben nicht weitergehen, sondern ich würde mich ewig um diesen einen Punkt drehen.

Da es nicht weitergeht, indem ich frage, wie es weitergehen soll, muss ich einen Schritt zurücktreten und fragen:

Wozu, zu welchem Zweck, zu welchem Ende soll das weitergehen, was hier begonnen hat?
Auf welches Ende zielt, was hier begonnen hat, sodass es dorthin weitergehen soll?

Wie soll dieses Buch enden?
Wie soll diese Website enden?

Wie soll es enden?
Ich weiß es nicht.










Die Fragen "Wie beginnen?", "Wie weiter?" und "Wie enden?" sind zusammengenommen die Frage "Welchen Inhalt soll dieses Buch haben?".

Also:
Welchen Inhalt soll dieses Buch haben?
Ich weiß es nicht.

Wenn ich aber nicht weiß, welchen Inhalt dieses Buch haben soll, dann muss ich mich fragen, welchen Inhalt es haben soll, da ich es sonst nicht schreiben kann.
Und ich kann auch nicht wissen, ob es überhaupt geschrieben werden soll, solange ich nicht weiß, welches Buch es ist, da ich seinen Inhalt nicht kenne.

Die Frage "Welchen Inhalt soll dieses Buch haben?" ist also die Frage "Welches Buch ist das?".

Es ist dasjenige Buch, das überhaupt richtig begonnen hat.
Es ist dasjenige Buch, das nach seinem eigenen Inhalt fragt.
Es ist dasjenige Buch, das sich selbst fragt, welches Buch es ist.

Dass es "überhaupt" richtig begonnen hat, heißt, dass es unabhängig von seinem Inhalt richtig begonnen hat, denn es kennt seinen eigenen Inhalt nicht
und unabhängig von jedem Inhalt ist aus der Frage "Wie beginnen?" selbst zu erkennen, dass es richtig ist, zu beginnen, indem man sich fragt, wie man beginnen soll.

Dieses Buch grenzt sich also zu allen anderen Büchern ab, die nicht mit der Frage "Wie soll ich beginnen?", mit der Frage nach ihrem eigenen Inhalt, mit der Frage nach sich selbst beginnen.

Da es die Frage "Wie beginnen?" ihrer Bedeutung nach aber nur ein einziges Mal gibt, ist dieses Buch somit das einzige Buch, das überhaupt richtig begonnen hat.

Unabhängig davon, ob sein weiterer Inhalt existiert oder nicht, ist es unter allen möglichen Büchern also das Eine Buch.

Denn während andere Bücher auf diese oder jene Weise beginnen,
beginnt es auf die Eine Weise, auf die überhaupt zu beginnen ist.

Es ist also die Antwort auf die Frage "Welches ist das Eine Buch?",
welche gleichbedeutend ist mit den Fragen

"Wenn überhaupt ein Buch geschrieben werden soll, dann welches?" und
"Wenn ich überhaupt ein Buch lesen soll, dann welches?".

Während diese oder jene Bücher diese oder jene Inhalte haben, hat das Eine Buch den Einen Inhalt.

Die Fragen "Wie weiter?" oder "Welchen Inhalt soll dieses Buch haben?" sind also die Frage "Welcher ist der Eine Inhalt?".
Welcher ist der Eine Inhalt, der überhaupt niedergeschrieben werden soll?

Bücher enthalten Worte.
Worte stehen für Gedanken.
Also enthalten Bücher Gedanken.

"Die Einen Worte" kann es nicht geben, denn es gibt unendlich viele verschiedene Sprachen, Dialekte und Ausdrucksformen.
Es gibt unendlich viele verschiedene Worte, die sich auf ein und denselben Gedanken beziehen können.

Die Frage nach dem Inhalt dieses Buchs ist also: Welche sind die Einen Gedanken?

Die Einen Gedanken (sofern es diese überhaupt gibt) sind unter allen möglichen Gedanken diejenigen, die überhaupt gedacht werden sollen.

Also sind sie die Antwort auf die Frage "Was soll ich denken?".
Was soll ich denken? - Die Einen Gedanken.

Sie sind deshalb bestimmt ohne durch einen weiteren Gedanken bestimmt zu sein.
Sie tragen den bestimmten (und zur Betonung groß geschriebenen) Artikel "Die", ohne dass mehr dazu gesagt werden müsste.

Jeder andere Gedanke ist zunächst unbestimmt "ein" Gedanke
und wird erst durch einen weiteren Gedanken zu einem bestimmtem Gedanken: "der" x Gedanke.

"Die Einen Gedanken" sind somit noch kürzer gesagt "Die Gedanken".
Es sind Die(!) Gedanken.
Diejenigen, die überhaupt gedacht werden sollen.

Da Die Einen Gedanken durch ihre Unbestimmtheit bestimmt sind (denn es gibt nur eine einzige Unbestimmtheit und unendlich viele Bestimmtheiten), ist die Antwort auf die Frage "Was soll ich denken?" nicht nur "Du sollst Die Einen Gedanken denken." (d.h. "Du sollst denken, was überhaupt zu denken ist.), sondern:

Was soll ich denken?
Ich weiß es nicht.

Das "Ich weiß es nicht" manifestiert hier gerade die Unbestimmtheit, die Die Einen Gedanken bestimmt.
Und der bekannte Zirkel ist wieder möglich und gültig:

Was soll ich denken?
Ich weiß es nicht.
Da ich aber schon denke und aber nicht weiß, was ich denken soll,
muss ich mich fragen, was ich denken soll.
Das tu ich aber ja schon.
Es ist also richtig, dass ich frage: Was soll ich denken?


Anders als die Fragen "Wie beginnen?" und "Wie weiter?", die jeweils nur ein einziges Mal sinnvollerweise gestellt werden können,
kann und muss die Frage "Was denken?" offenbar wiederholt gestellt werden.

Ich denke zwar schon. Da ich aber nicht weiß, was ich denken soll, muss ich noch einen Schritt zurücktreten und fragen, ob ich überhaupt denken soll.

Soll ich überhaupt denken?
Ich weiß es nicht.

Auch hier gilt aber:
Wenn ich nicht weiß, ob ich überhaupt denken soll, muss ich mich fragen, ob ich überhaupt denken soll.

Denn würde ich es mich nicht fragen und einfach aufhören zu denken, dann würde ich annehmen, dass ich nicht denken soll. Das weiß ich aber nicht.
Man könnte gleichermaßen behaupten, dass ich (ohne dass ich es weiß) annehme, dass ich denken soll, wenn ich denke.
Und das stimmt auch.
Alle anderen Gedanken nehmen in Unwissenheit darüber und somit zu Unrecht an, dass ich überhaupt denken soll.
Aber die Frage "Soll ich überhaupt denken?" nimmt als einziger Gedanke nicht unrechtmäßig an, dass ich denken soll, denn ich könnte die Frage außerhalb des Denkens nicht stellen, also muss sie innerhalb des Denkens beantwortet werden.

Die Frage "Soll ich überhaupt denken?" ist die Frage "Wieso hat das Denken überhaupt begonnen?", "Wieso denke ich überhaupt?".
Kann ich diese Frage beantworten, indem ich an den Anfang des Denkens zurückgehe?

Welcher war der erste Gedanke, den ich jemals hatte?
Wann ist dieser Übergang vom Nichtdenken ins Denken geschehen?
Ich weiß es nicht.

Da ich aber vor den Gedanken dieses Buchs schon andere Gedanken hatte und der erste Gedanke, den ich jemals hatte, vermutlich nicht "Wie soll das Denken überhaupt beginnen?" gewesen ist,
ist es wahrscheinlich, dass mein bisheriges Denken chaotisch, ohne Richtung, ohne Ziel gewesen ist,
da ich erst jetzt nach einer Richtung und einem Ziel im Denken frage,
da ich erst jetzt nach dem Richtigen frage, da nur die bisherigen Gedanken dieses Buchs nach den richtigen Gedanken fragen,
während alle anderen Gedanken richtungslos sind und also in die Irre führen müssten.

Da aber nun mit der Frage "Wie soll das Denken beginnen?", "Was soll ich denken?" der richtige Anfang des Denkens gefunden worden ist, kann man sagen, dass das Denken nun nachträglich richtig begonnen hat.

Allerdings hat die Reihe der Gedanken vor dem Beginn dieses Buchs mich zu diesem Buch hingeführt.
Da sie also offenbar auf den Gedanken "Wie beginnen?" hingeführt haben, müssen auch so in dieser (vielleicht noch nicht erkennbaren, versteckten) Weise richtig gewesen sein.

---selbst hier, also vllt ueberall?, waere ein kleines bildchen hilfreich mh?---

So wie ich mit den Fragen "Wie soll dieses Buch beginnen?" und "Wie soll es weitergehen?" immer schon nach dem Ende frage, das nach dem Durchqueren des Inhalts erreicht worden sein wird,
so fragt "Was soll ich denken?" auch nach einem Ziel oder einem Ende des Denkens.

---hier mal zeichnung.bild: strahl buch anfang mitte ende und denken (darin buch) anfang mitte ende?---

Es ist schon mit dem bloßen Aufkommen der Frage "Was SOLL ich denken?" klar, DASS das Denken enden soll.
Denn die Frage impliziert, dass es eine Gruppe von Gedanken geben muss, die ich nicht denken soll,
während "Die Einen Gedanken", nach denen die Frage fragt, diejenigen Gedanken sind, die ich denken soll.
Das Denken soll also enden und es soll in Den Einen Gedanken enden.

Nicht klar ist, wie das Denken enden soll,
da nicht klar ist, welche Die Einen Gedanken sind.

Die Frage "Wie soll das Denken enden?" ist also gleichbedeutend mit der Frage "Welche sind Die Einen Gedanken?".

Wie soll das Denken enden?

Während klar ist, dass es unendlich viele Gedanken gibt, die nicht gedacht werden sollen
(, denn es gibt unendlich viele Gedanken, da es alleine schon unendlich viele Zahlen gibt, die wie ein Wort jeweils einen Gedanken repräsentieren
und all diese Gedanken wissen von sich selbst nicht, ob sie gedacht werden sollen),

ist nicht klar, ob Die Einen Gedanken
- endlich wenige (und somit eine geschlossene Gruppe von Gedanken sind, die gedacht werden sollen)
- oder unendlich viele sind (in welchem Fall allenfalls eine ihnen gemeinsame Weise festgestellt werden könnte, wie gedacht werden soll, während auf eine andere Weise nicht gedacht werden soll).

In beiden Fällen ist aber offenbar, dass der Gruppe der Einen Gedanken eine Reihenfolge eingeschrieben sein muss,
denn "Wie beginnen?" und "Wie weiter?" sind Gedanken, die selbst zur Gruppe der Einen Gedanken gehören, nach einmaligem Gedacht-werden aber hinter sich gelassen werden müssen,
sodass die Einen Gedanken solche sind, die durchschritten und somit weniger werden, während sie gedacht werden.

Die Frage ist nun, wohin diese Reihenfolge innerhalb der Einen Gedanken führt, d.h.
- ob sie irgendwann aufhört (Falls nicht, würde dieses Buch kein Ende finden können, sodass es ununterscheidbar mit der Unendlichkeit des Lebens verschmelzen würde)
und falls sie aufhört,
- ob sie mit dem Auffinden einer Art und Weise, in der zu denken ist, aufhört, während aber unendlich viele Gedanken in dieser Art und Weise gedacht werden können (=die Eine Weise, in der zu denken ist), oder
- ob sie mit dem vollständigen Auffinden einer Gruppe endlich weniger Gedanken innerhalb der Einen Gedanken aufhört, welche diejenigen Gedanken wären, die auf ewig gedacht werden sollen, welche wiederum in sich keine oder allenfalls eine zirkuläre Reihenfolge eingeschrieben haben könnten (Da sie sonst selbst enden oder auf etwas anderes hinführen würden), oder
- ob sie in einen einzigen Gedanken mündet, der unter den wenigen noch der wenigste wäre, der unter Den Einen Der Eine wäre, der Eine Gedanke, der unter allen derjenige wäre, der wirklich gedacht werden sollte, oder
- ob sie in das Ende des Denkens überhaupt mündet, also in keinen Gedanken, sondern ins Nichtdenken, da die Antwort auf die Frage "Soll ich überhaupt denken?" in diesem Fall "Nein" wäre, während sie in den drei oben genannten Fällen jeweils "Ja, und zwar .." wäre. (In diesem letzten Fall würde das Denken außerhalb des Denkens enden, während es in den anderen Fällen innerhalb des Denkens "enden", d.h. aus einem Chaos in eine gewisse Gerichtetheit münden würde.)



































Welche sind die allgemeinsten Gedanken? Erfreulicherweise .. liegt dem denken genau so ne struktur inne .. wenige allg enthalten und sind enthalten in vielen spez Was ist überhaupt denkbar? (=auch bedeutung von "was ist ueberhaupt zu denken?") Abgrenzung zur Wahrnehmung und jeweilige Aufgaben und Kompetenzbereiche .. Denken verfehlt spez .. außer in 2grad .. verwaessert da allerdings und hoert eher auf durch ggtpaare in eins gedacht sodass denken da leer is und wahrnehmung walten kann lol? leeres denken erfasst iwie eh jeden ggst am besten mh . .. . . . Gibt es eine vollständige Liste aller graduell unterschiedenen Gegenteilsbegriffspaare? i hab kp, ne und vllt is des nur art und weise .. Gibt es den Einen Gedanken? viele vs. wenige ged mh .. .. dabei dann auch iwann reihe unendl, wenige, 1, 0 .. also ende des denkens mh .. bzw ende in 1 noch offen ... .. weil eins am wenigsten wenig der Eine Ged. .. dann sagen "was denken?" teil, aber net ausreichend. - andere antwort auf was denken dass richtig auch wo hin fuehrt net nur im kreis mh .. . . .. "wie beginnen", "wie weiter" jeweils nur 1x .. aber denken hab i gesagt wdholbar und hier auch noch offen obs net der eine ged sein koennte .. also wiederholbar, aber dann doch iwie net befriedigend ... :) .. warum net? weils denkggst net erfasst? net allg is? Machen das "Das" und "Gott" eher? Glaub ja :) .. is "uehaupt und wenn ja, was?" ausreichend? .. weiss i aber au net oder? .. . . . .mh vllt?! .. ((was is mit "Das"?) :) .. vgl "Gott" oder?.. is auch maxallg mh .. . . ?!dabei aber auch "ich"?!?! wenn die erwaehn, dann link auf later weil really true!!!!) falls null, dann waer der auch no net am ziel mh .. .. . widf hat diesen tat-aspekt, beendet tatsaechlich und weiss das!!!!! Soll ich überhaupt denken und wenn ja, was? Was ist die Frage?